Wir werden im August unterwegs sein mit dem Zelt und uns treiben lassen. Es ist das erste Jahr, in dem wir mit unserem großen Zelt campen gehen und ich bin ein bisschen aufgeregt.

Bevor ich mich verabschiede, hier noch ein kurzer Ausblick, was euch nach der Sommerpause hier auf dem Blog erwartet:

Nach dem Urlaub mache ich ein Praktikum bei einem Kindercamp der Wildnisschule Seenland, darauf freue ich mich schon sehr. Von Wieland, meinem Wildnislehrer und -mentor zu lernen, ist immer ein eine Bereicherung.

Kurz danach beginnt bereits die nächste Weiterbildung „Wildnispädagogik zwei“, die die Wildnisschule Seenland, die Wildnisschule Hoher Fläming und die Jagdschule Jagwina zusammen anbieten. In der Wildnispädagogik zwei geht es um primitives Handwerk, essbare Wildpflanzen, die Sprache der Vögel und Bäume, um Gemeinschaft bilden und erweiterte Wahrnehmung und vieles mehr.

Wir werden Anfang September eine Woche im Camp leben, das wird bestimmt großartig. Da werde ich sicher mit einem ganzen Schatz von Erfahrungen und Themen zurückkommen, es wird also spannend.

Außerdem gehe ich ab September zweimal Monat mit den Kindern der Nachbarschaft in den Wald – auch darüber werde ich auch regelmäßig berichten.

Und dann habe ich noch eine paar sehr schöne Bücher neben meinem Bett liegen, die ich euch dringend vorstellen möchte. Unter anderem das soeben erschienene Buch von Sabine Simeoni über „Wildes Naturhandwerk“, eine echte Entdeckung.

Doch noch einmal kurz zurück zum August.

Auch im August gibt es viele Möglichkeiten, sich mit der Natur zu verbinden.

Färben: 

Goldrute, sowohl mit als auch ohne Blüten

Holunderbeeren

grüne Walnusschalen (Wenn ihr sie findet, bei uns sind leider fast alle Walnüsse erfroren).

Sammeln: 

Knoblauchsraukesamen, um Senf daraus herzustellen.

Brennnesselsamen streue ich immer regelmäßig über mein Müsli, ganz heimisches Superfood.

Holunderbeeren für Saft

Himbeeren und Brombeeren zum Naschen.

Vögel:

Haltet Ausschau nach Federn, die meisten Vögel mausern jetzt. Die Brut ist ausgeflogen,  die Reviere werden aufgegeben, es bilden sich die ersten Gruppen. Die allerersten Vögel verlassen uns auch schon wieder.

Der Herbst steht also schon vor der Haustür, aber zuerst gilt die Energie des Sommers nochmal richtig zu genießen. Ich wünsche euch schöne, sonnige Tage voller lichter Momente und Entspannung.

Eure Kathrin

 

 

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